Trotz 46.000 Unterschriften - Petition "Rettet die Berge" im Umweltausschuss gescheitert

Am 16.04.26 wurde die Petition "Rettet die Berge" im Umweltausschuss abgelehnt. Von über 46.000 Unterschreibenden wurde wurde die Rücknahme der § 9-11, mit denen die Schwellenwerte für eine Umweltverträglichkeitsprüfung für Skipisten, Seilbahnen und Beschneiungsanlagen angehoben wurde gefordert.

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Weitere Meldungen

Rekordinvestitionen in französischen Wintersportgebieten
Französische Wintersportorte haben im Jahr 2004 348 Millionen Euro in Modernisierung und Ausbau investiert - so viel wie noch nie. Während die Investitionen in den letzten zehn Jahren um rund 200 Prozent zugenommen haben, stieg der Umsatz im selben Zeitraum nur um rund 50 Prozent. Die Anzahl der Skifahrertage stagniert heute bei gut 63 Millionen.
Tiefgreifender Klimawandel bedroht Flora und Fauna
Eine neue Studie des WWF International befasst sich mit der Bedrohung von Flora und Fauna durch den rasanten Klimawandel. Der natürliche Anpassungsmechanismus vieler Arten kann heute nicht mehr Schritt halten mit dem Tempo der Veränderungen. Unter Berücksichtigung der sich häufenden Wetterextreme kommt die Studie zum Schluss, dass die Folgen der Klimaerwärmung weit grösser sind als bisher zumeist angenommen.
Südtirol: Energiesparendes Bauen wird zur Pflicht
Am 12. Januar trat in Südtirol eine neue Verordnung zum klimafreundlichen Bauen in Kraft. Die so genannte KlimaHaus-Verordnung schreibt vor, dass das Landesamt für Luft und Lärm künftig für jeden Neubau in Südtirol einen Klimaausweis ausstellt, welcher Auskunft über die energetische Einstufung und den Heizwärmebedarf des Gebäudes gibt. Damit wird es möglich, sich bereits im Vorfeld eines Hauskaufes über den energetischen Zustand eines Gebäudes zu informieren.
Bayern startet Vertragsnaturschutzprogramm für den Wald
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Bayern hat im neuen Jahr ein Vertragsnaturschutzprogramm für den Wald gestartet. 2005 und 2006 stehen vorbehaltlich der Zustimmung des bayerischen Landtags knapp 2 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln für naturschutzspezifische Bewirtschaftungsweisen zur Verfügung. Die Antragsfrist für das Programm läuft bis Ende Februar 2005.

Veranstaltungen

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Grönland - Alles wird anders Alpines Museum der Schweiz, Bern/CH
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18.10.2025 - 19.04.2026
Wenn Berge rutschen ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
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  • ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
28.11.2025 - 23.04.2026
AktivismusAlpinismus - Veranstaltungsreihe ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
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09.04.2026 - 10.05.2026
Klima Biennale Wien
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22.04.2026 - 23.04.2026
Anbau alternativer Kulturen für neue Marktchancen in einem sich wandelnden Klima Wien/Österreich

Projekte und Aktivitäten

Naturbasierte Lösungen und ihre Governance-Strukturen im Alpenraum
Naturbasierte Lösungen und ihre Governance-Strukturen im Alpenraum
Angesichts der globalen Herausforderungen des Klimawandels und des Biodiversitätsverlustes gewinnt die Nutzung naturbasierter Lösungen (NbL) zunehmend an Bedeutung. Im Auftrag des Deutschen Umweltbundesamtes erarbeiten ifuplan (Lead) und CIPRA International einen Bericht zum Thema «Naturbasierte Lösungen und Governance-Strukturen im Alpenraum». Ziel des Berichts ist es, die Potenziale verschiedener NbL im Alpenraum und die Governance-Mechanismen dahinter zu untersuchen, die ihr Gelingen sicherstellen. Darauf aufbauend werden ihre Übertragbarkeit auf andere Alpenregionen untersucht und Handlungsempfehlungen formuliert.
MultiBios
MultiBios
[Projekt abgeschlossen] Neben bekannten Naturgefahren wie Muren und Überschwemmungen betreffen auch Hitzewellen und Dürren den Alpenraum immer häufiger. Das internationale Projekt MultiBios erforscht gemeinsam mit Biosphärenparks, wie sich betroffene Gemeinden und Regionen besser auf multiple Klimarisiken vorbereiten können.
LISTEN
LISTEN
Das Projekt LISTEN untersucht die Raumnutzung durch Bürger:innen anhand von drei Pilotregionen in Belgien, Schweden und Österreich. Die CIPRA Lab GmbH arbeitet dabei mit Partner:innen aus der Forschung und regionalen Akteur:innen zusammen.

Aktuelle Medienmitteilungen

Eurovignette Directive: Erneute Verschiebung auf Kosten von Klimaschutz und Bevölkerung
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Die Behandlung der Wegekostenrichtlinie (Eurovignette Directive) durch die Verkehrsminister der EU-Staaten wurde auf den 28. September verschoben. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA ist beunruhigt über die erneute Verzögerung und befürchtet die Verwässerung eines zentralen Anliegens von EU-Kommission und Parlament, auf Kosten von Klimaschutz und der Bevölkerung an den Transitachsen.
Transitgeplagte Alpenregionen entlasten
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In diesen Tagen beraten die Vertreter der nationalen Verkehrsministerien über die Verstärkung der Wegekostenrichtlinie (Eurovignette Directive). Die CIPRA fordert gemeinsam mit Umweltorganisationen eine substantielle Verbesserung der Gesetzgebung zur Entlastung der Bevölkerung in transitgeplagten Alpenregionen.
Naturvielfalt stärken: Pilotregionen teilen Erfahrungen
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Ein Gemüsebeet anlegen, im Wald spazieren, mehr selber kochen: Das Bewusstsein für die Natur und deren Bedeutung für unsere Lebensqualität ist grösser geworden – auch durch die Coronakrise. So vielfältig wie die Natur waren die Ansätze der fünf Pilotregionen in Italien, Frankreich, Slowenien und Österreich im Projekt speciAlps, das von April 2017 bis März 2020 dauerte. Dabei wurde Saatgut gesammelt, Schulausflüge organisiert, Themenwege eingerichtet und vieles mehr. Zum Welttag der Biodiversität am 22. Mai 2020 erscheint nun eine kostenlose Sammelbox mit den Erfahrungen aller Pilotregionen.
Landschaft bewegt
Landschaft bewegt
In der Krise neu entdeckt, als Lebens- und Erholungsraum nicht wegzudenken, beim Bauen und Bebauen verändert: die alpine Landschaft. Im Jahresbericht 2019 beleuchtet CIPRA International die Beziehung von Mensch und Landschaft. Lebendige Moore, sterbende Gletscher und ambitionierte Klimaziele sorgen darin für Schlagzeilen.