Trotz 46.000 Unterschriften - Petition "Rettet die Berge" im Umweltausschuss gescheitert

Am 16.04.26 wurde die Petition "Rettet die Berge" im Umweltausschuss abgelehnt. Von über 46.000 Unterschreibenden wurde wurde die Rücknahme der § 9-11, mit denen die Schwellenwerte für eine Umweltverträglichkeitsprüfung für Skipisten, Seilbahnen und Beschneiungsanlagen angehoben wurde gefordert.

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Weitere Meldungen

Schweiz: Neues Finanzierungsmodell bei Bergbahnen
Das Graubündner Skigebiet "Weisse Arena" beschreitet einen neuen Weg bei der Finanzierung von Infrastrukturvorhaben. Die drei Gemeinden Flims, Laax und Falera haben dieses Jahr einem Kredit von rund 2,5 Millionen Euro zugestimmt, um 80% der neu gegründeten Firma "Finanz Infra" zu übernehmen, welche für den Bau neuer Beschneiungsanlagen verantwortlich ist. Im Gegenzug bezahlen die Bergbahnen einen Pachtzins.
Italien: Weniger Einschränkungen für Geländefahrzeuge?
In Italien hat ein Gesetzesvorschlag zum Fahren motorisierter Fahrzeuge auf Naturstrassen und im Gelände in Umweltkreisen Besorgnis ausgelöst. Der Vorschlag wurde beim Senat eingereicht aber noch nicht behandelt. Sollte der Vorschlag zu geltendem Recht werden, würden sich den Anhängern des Geländefahrens neue Möglichkeiten bieten.
Drei Viertel von Südtirols Wäldern zertifiziert
In Südtirol werden neu rund drei Viertel aller Wälder, nämlich 250.000 Hektar, nach den PEFC-Richtlinien bewirtschaftet. Das Kürzel PEFC steht für "Paneuropean Forest Certification". Das Zertifizierungssystem beruht auf einer Initiative der privaten Forst- und Holzwirtschaft und ist dem Gedanken einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung verpflichtet.
Arealgrenze der Föhrenmistel verschiebt sich nach oben
Wissenschafter der Schweizerischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft haben Exemplare der Föhrenmistel auf bis zu 1500 Metern Höhe gefunden. Bisher ging man davon aus, dass die Mistel in der Schweiz nur in Gebieten unter 1000 Metern über Meer wachse.

Veranstaltungen

  • 2025-07-29T00:00:00+02:00
  • 2026-08-16T23:59:59+02:00
  • Alpines Museum der Schweiz, Bern/CH
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Grönland - Alles wird anders Alpines Museum der Schweiz, Bern/CH
  • 2025-10-18T00:00:00+02:00
  • 2026-04-19T23:59:59+02:00
  • ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
18.10.2025 - 19.04.2026
Wenn Berge rutschen ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
  • 2025-11-28T19:00:00+01:00
  • 2026-04-23T20:30:00+02:00
  • ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
28.11.2025 - 23.04.2026
AktivismusAlpinismus - Veranstaltungsreihe ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
  • 2026-04-09T00:00:00+02:00
  • 2026-05-10T23:59:59+02:00
09.04.2026 - 10.05.2026
Klima Biennale Wien
  • 2026-04-22T00:00:00+02:00
  • 2026-04-23T23:59:59+02:00
  • Wien/Österreich
22.04.2026 - 23.04.2026
Anbau alternativer Kulturen für neue Marktchancen in einem sich wandelnden Klima Wien/Österreich

Projekte und Aktivitäten

whatsalp youth
whatsalp youth
[Projekt abgeschlossen] Junge Erwachsene verbringen während der Arbeit oder im Studium den Grossteil ihrer Zeit drinnen. Das Projekt «whatsalp youth» verlegte das Arbeitszimmer in die Berge und das Lernen unter freien Himmel.
Worthwild
Worthwild
[Projekt abgeschlossen] Unerschlossene Räume in den Alpen, welche vom Menschen geringbeeinflusste Natur beherbergen, bieten der europäischen Gesellschaft viele Ökosystemleistungen, wie etwa die Sicherung der biologischen Vielfalt und Klimaregulierung.
AlpInnoCT
AlpInnoCT
[Projekt abgeschlossen] Der alpenquerende Strassen-Güterverkehr hat enorme ökologische und soziokulturelle Auswirkungen auf den Lebensraum Alpen. Den meisten Akteuren wie Spediteure, Hafenbetreiber, Verwaltungen oder Konsumenten sind die negativen Auswirkungen wie Luft- und Lärmemissionen bekannt. Viele von ihnen arbeiten auch an eigenen technischen oder regulatorischen Lösungen.

Aktuelle Medienmitteilungen

Alpen im Wandel
Alpen im Wandel
Der ökologische Wandel in den Alpen schreitet voran – und wir sind mittendrin. Die AlpenWoche 2022 vom 5. bis 7. September 2022 in Brig-Glis/CH bringt Bürgerinnen und Bürger sowie Entscheidungsträger:innen zusammen, um über die vielfältigen Aspekte des Wandels in den Alpen zu diskutieren. Die CIPRA ist Co-Organisator der internationalen Veranstaltung.
Bodenversiegelung verschärft Hitzeproblem
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Ganz Europa stöhnt derzeit unter der Hitze, immer mehr zubetonierte Flächen heizen die Umgebung zusätzlich auf. Das Projekt Flächen:sparen setzt sich für eine Trendwende im Umgang mit Grund und Boden ein. In einem Hintergrundbericht werden aktuelle Strategien der Alpenländer zusammengefasst und gute Beispiele und Lösungen für Kommunen aufgezeigt.
Lösungsansätze für eine gerechte Ressourcenverteilung
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Der CIPRA Jugendbeirat (CYC) besuchte am 8. Juli 2022 im Rahmen des Projekts Re.sources den Weltacker in Innsbruck/A. Die globale Initiative zeigt, wie auf 2’000 Quadratmetern jene Ressourcen angebaut werden können, die eine Person pro Jahr benötigt.
Was die Natur in den Alpen leistet
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Almweiden, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Bäume, die ein angenehmes Mikroklima bewirken. Alpine Landschaften, die heilen und berühren. Der Jahresbericht 2021 von CIPRA International rückt den Wert der Natur in den Fokus und zeigt, wie wir alpine Ökosysteme schützen können.